Umwandlung des Falschen Ego in Gunas

Umwandlung des Falschen Ego in Gunas

so 'hańkāra iti prokto / vikurvan samabhūt tridhā
vaikārikas taijasaś ca / tāmasaś ceti yad-bhidā
dravya-śaktiḥ kriyā-śaktir / jñāna-śaktir iti prabho (Șrimad Bhagavatam Kanto 2, Kapitel 5)
Oh

Meister, es wurde somit gesagt - prabho iti prokto
das dieses (Urprinzip der Materiellen Natur aus dem vorigen Vers) Falsche Ego- saḥ ahańkāraḥ
umgewandelt wurde und auf drei Art und Weise manifestiert - vikurvan tridhā samabhūt
Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit - vaikārikaḥ taijasaḥ ca tāmasaḥ

und folgenderweise gesondert - ca iti yat bhidā
die Energie der grobstofflichen Körper (entspricht der Unwissenheit) -dravya-śaktiḥ
die Energie der Schöpfung (entspricht der Leidenschaft) -kriyā-śaktiḥ
die Energie des Wissens (entspricht dem Tugend)- jñāna-śaktiḥ

Somit existieren drei Hauptvarianten
von Falschen Ego:
Falsches Ego in Tugend
Falsches Ego in Leidenschaft
Falsches Ego in Unwissenheit

kālād guṇa-vyatikaraḥ / pariṇāmaḥ svabhāvataḥ
karmaṇo janma mahataḥ / puruṣādhiṣṭhitād abhūt

In der Absoluten Welt, schöpft eine Erweiterung des Transzendentalen Herrn
das Prinzip der materiellen Natur (mahatah) und die materielle Zeit (kalat)
welche eine Umwandlung (parināmah) der inneren Energie (sva-bhavatah) sind
und aufgrund der Erregung (vyatikarah) von mahat-tattva (dessen Natur das Falsche Ego ist, siehe vorigen Vers) vom Absoluten Herrn (puruṣa-adhiṣṭhitāt)
erscheinen die Erscheinungsweisen der Materiellen Natur (guna)

mahatas tu vikurvāṇād / rajaḥ-sattvopabṛḿhitāt
tamaḥ-pradhānas tv abhavad / dravya-jñāna-kriyātmakah


Das Prinzip der Materiellen Natur wurde umgewandelt - tu mahatas vikurvāṇād
und die Erscheinungsweise der Leidenschaft und Tugend wurden kräftig - rajaḥ-sattva upabṛḿhitāt
aber die Erscheinungsweise der Unwissenheit ist wesentlich - tv tamaḥ-pradhānas
Sie besteht aus Tätigkeiten, - kriyā ātmakaḥ
(bezogen auf) grobstoffliche Objekte (u.s.w.) bis zum materiellen Wissen - dravya jñāna abhavat