Krishna rasik: die Süße Seiner Flöte und Form

veṇu-mādhuryam, yathā tatraiva (10.33.15) -

veṇu-mādhuryam -वेनुमाधुर्यम - die Süße von Kṛṣṇa's Flöte

yathā vā vidagdha-mādhave (1.26) -
rundhann ambu-bhṛtaś camatkṛti-paraṁ kurvan muhus tumburuṁ
dhyānād antarayan sanandana-mukhān vismerayan vedhasam |
autsukyāvalibhir baliṁ caṭulayan bhogīndram āghūrṇayan
bhindann aṇḍa-kaṭāha-bhittim abhito babhrāma vaṁśī-dhvaniḥ ||2.1.214||

Ein Beispiel, aus Vidagdha-mādhava:
"Der Klang von Kṛṣṇas Flöte drang überall hindurch und durchdrang die Hülle des Universums. Sie hielt die Wolken an, verblüffte den Gandharva Tumburu, brach die Meditation der Yogīs unter der Führung von Sananda, versetzte Brahmā in Erstaunen, machte Bali vor Sehnsucht unruhig und Ananta schwindlig."

rūpa-mādhuryaṁ, yathā tṛtīye (3.2.12) -
yan martya-līlaupayikaṁ sva-yogamāyā-
balaṁ darśayatā gṛhītam |
vismāpanaṁ svasya ca saubhagarddheḥ
paraṁ padaṁ bhūṣaṇa-bhūṣaṇāṅgam ||2.1.215||

rūpa-mādhuryaṁ - रूपमाधुर्यं - die Süße Seiner Form.

Ein Beispiel, aus dem Zehnten Canto des Śrīmad-Bhāgavatam [10.29.40]:
"Lieber Kṛṣṇa, welche Frau in allen drei Welten würde nicht von ihrem religiösem Verhalten abweichen, wenn sie von der süßen, langgezogenen Melodie Deiner Flöte verwirrt wird? Deine Schönheit macht alle drei Welten glücksverheißend. In der Tat, sogar die Kühe, Vögel, Bäume und Rehe zeigen das ekstatische Symptom, dass ihnen die Körperhaare zu Berge stehen, wenn sie Deine schöne Gestalt sehen."

yathā vā, lalita-mādhave (8.34) -
aparikalita-pūrvaḥ kaś camatkāra-kārī
sphurati mama garīyān eṣa mādhurya-pūraḥ |
ayam aham api hanta prekṣya yaṁ lubdha-cetāḥ
sarabhasam upabhoktuṁ kāmaye rādhikeva ||2.1.217||

Ein weiteres Beispiel, aus Lalita-mādhava (Krishna, der Seine eigene Schönheit sieht):
"Was ist diese große Fülle von noch nie dagewesener, erstaunlicher Süße, die erschienen ist? Wenn ich sie anschaue, werde ich gierig, sie zu besitzen. Ich wünsche, sie mit Eifer wie Rādhā zu genießen."